Frankfurter Kunstverein e.V.
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Ausstellung im Rahmen des Projektes "Regenerativverfahren"

01.06.-29.06.17
Di - Fr, 14 -18 Uhr,
Galerie B, Haus der Künste, Lindenstr. 4

Lisa Haselbek
„Power Flower“

Objekte/Installationen/Videoarbeiten

Finissage am 29.06.2017 um 19:30 Uhr

 

 

Im Projekt „Regenerativverfahren“ arbeitet ab 01.06.2017 Lisa Haselbek in der Galerie B des Frankfurter Kunstvereins im Haus der Künste, Lindenstraße 4.
Die Künstlerin wurde 1964 in Schnaittach (Bayern/Mittelfranken) geboren. Nach ihrem Schulabschluss (Abitur) studierte sie von 1984-1989 an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, u.a. auch Freie Malerei und Grafik als Meisterschülerin.
Zahlreiche Projekte, Stipendien, Gastaufenthalte und Ausstellungen folgten bis heute im In- und Ausland. 1989 erhielt Lisa Haselbek den Debütantenpreis des Bayrischen Kultusministeriumsund 1995 den Förderpreis für Bildende Kunst des Förderkreises
Bildende Kunst Nürnberg.

In der Galerie B des Frankfurter Kunstvereins möchte die Künstlerin eine Installation aus Arbeiten in verschiedenen Techniken zum Thema „Blumen und Blühen“ erarbeiten. Ein Bestandteil der Installation werden Objekte aus Fahrzeugreflektoren sein, die in ihrer runden Form an Blütenköpfe von Pflanzen erinnern. „Power Flower“ ahmt keine Blütenmotive nach, aber wird durch Form und spielerische Gestaltung assoziativer Hintergrund der gezeigten Arbeiten sein. Die Objekte können sowohl im Innenraum als auch außen platziert werden. Besonders interessant ist an den Objekten, dass die einzelnen Bestandteile jederzeit zu einem neuen Bildwerk de- und rekonstruiert werden können. Das Gesamtbild bleibt dennoch mobil.
Die Reflektoren benötigen zum Leuchten keinerlei besondere Energiequelle, da ihnen das Umgebungslicht, das normale Tageslicht, das künstliche Licht der Straßenlaternen, der Fahrzeugscheinwerfer bei Nacht sowie das reflektierte Licht von Fensterscheiben dazu völlig ausreicht. Jeder noch so kleine Funke bringt die Reflektoren im Dunkeln zum Leuchten, was auf den Betrachter eine faszinierende Wirkung ausüben wird.
Wandinstallationen und freie Skulpturen im Innen- und Außenbereich der Galerie sind geplant, um den reflektierenden Objekten möglichst viel Raum zu geben, damit sie ihre Strahlkraft entfalten können. Assoziative Skizzen, Malereien (Blüten-, Ornamentenfragmente) und Videocollagen werden die entstehende Ausstellung ergänzen.
Lisa Haselbek möchte in Frankfurt (Oder) eine Videocollage entstehen lassen, die Motive aus der Umgebung aufgreift. Die Stadt als lebendiger Organismus, einer Pflanze, einer Blume, gleich, Teile sterben ab, andere wachsen. Ergänzend wird die Künstlerin Fotografien zeigen von verwandten Erscheinungen in Natur und Alltag. In Interaktion mit der Position des Betrachters und der jeweiligen Lichtsituation ermöglicht „Power Flower“ eine regenerierende Erfahrung von Licht und Energie; die Videocollagen, begleitende Skizzen, Fotografien und Literaturzitate vertiefen das Thema zusätzlich.

Die Künstlerin wird täglich im „Offenen Atelier“, dienstags bis freitags, von 14 - 18 Uhr, persönlich anwesend sein und den Besuchern für Gespräche zur Verfügung stehen.

Am Donnerstag, 29.06.2017, endet die Präsentation mit einer Finissage in den Galerieräumen, ab 19:30 Uhr.